Best dog ever

Dieser Blog ist all den HundefreundInnen gewidmet, die mir in den vergangenen Monaten aufmunternde Mails geschrieben haben. Ihr bekommt heute das überfällige Update über das Leben mit Frieda, unseren Labradoodle. MEHR

 

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Viertelstunden-Schreiben

Keine Zeit – hält Euch dieser Gedanke auch oft vom Schreiben ab – obwohl der kleine Eintrag ins Journal doch stets so gut tut?
Damit es Euch (und mir) leichter fällt, die Tage mit ein paar heilsamen Zeilen zu beginnen, gibt es ab jetzt in diesem Blog jede Woche kleine Anregungen für das Viertelstunden-Schreiben. MEHR

 

 

Dreck zu Gold machen

Wenn die Temperaturen steigen, wachen auch unsere fünf bis sieben Sinne auf. Wir nehmen die Welt mit anderen Augen wahr: die Winterdepression wird beim Frühjahrsputz einfach mit weggewischt und Ideen sprießen wie die Osterglocken vor dem Fenster.

Zeit für eine Schreibeinladung, mit der wir diese besonderen Momente im Jahr – Momente, in denen wir uns transformieren – festhalten können.  Darum erinnere ich heute an die Technik der Momentaufnahmen. Das ist eine der 18 Methoden, die Schreibtherapeutin Kathleen Adams in ihr großartiges „Journal to the Self“-Konzept aufgenommen hat.

In den nächsten Wochen werde ich immer mal wieder die ein oder andere Methode vorstellen, mit denen Ihr Eurer Tagebuch aufpeppen könnt und vielleicht wieder mehr Spaß am täglichen Schreiben findet. Zunächst aber … MEHR

 

Die wichtigste Beziehung unseres Lebens

Ich schlage morgens um sieben meine Augen auf und sehe das Meer. Stahlblau und sonnenbeschienen liegt es vor mir, der Sandstrand erstreckt sich bis kurz unterhalb meines Fensters, eine Promenade von zehn Metern Breite trennt mich von ihm.

Die Wellen rauschen leise, unaufdringlich, ich schließe die Augen, atme, meine Brust weitet sich, expandiert, Rippen und Zwerchfell werden von der Salzluft gestreichelt. Meine Stirnhöhle ist frei. Ultimatives Glück.

Wenn ich zum zweiten Mal die Augen öffne, bin ich zuhause, in meinem Zimmer in Bremen. Mein Tagwerk wartet. Ich will zurück ans Meer.

Dort war ich für vier Tage, um Schreiben für die Seele, einen Workshop, zu geben. Wir schrieben zu siebt, im graublau gestrichenen Trauzimmer an der Kurpromenade: ein dunkler Holzboden unter uns, gediegener schwerer Tisch unter unseren Heften. Wenn wir den Kopf heben, sehen wir das Wasser draußen, die Sonne und Möwen.

An dem Tisch, an dem wir schreiben, sitzen sonst die Pärchen …. MEHR

Kalt gestellt

Die Hölle ist nicht zugefroren. Aber wir sind nah dran: An Friedas Bart hängen Eiszapfen, wie auch an der Buhne, die aus dem Watt am Norderneyer Weststrand ragt.

Aus dem Watt? Die typisch wellenförmigen Rillen sind mit weißem Puder überzogen, von Sand ist nicht mehr viel zu sehen. Unter meinen Füßen knatscht es, als stapfte ich durch Neuschnee. Vor mir und hinter mir liegen dicke Wülste aus Eis, ausgeschüttet übers Watt wie Zuckerguss. Lieblich sieht das aus, denke ich, während der scharfe Ostwind alles andere als lieblich um meine roten Ohren pfeift.

Frieda ist heute sicher dankbar für ihr flauschiges, leicht angefilztes Doodle-Bärenfell. Sie verdankt es der Wettervorhersage: Als ich von der Kaltfront hörte, verschoben wir ihre Kurzfell-Frisur auf Tauwetter. Nun ist Frieda die einzige, die richtig angezogen ist, für diesen hundskalten, wunderbar wilden Wintermorgen.

Entschlossen jagt und schlittert mein Hund über die glitzernden Eisflächen, hinter Möwen, Krähen und den putzigen Austernfischern her. Rutscht, fängt sich, spurtet wieder los. Wenn es nach ihr ginge, noch Stunden lang. Dann stoppt sie abrupt.

Ich erstarre, und das nicht vor Kälte. … Weiterlesen

Das Spiel des Lebens hat zwei „Happy End“

Es gibt dieses Spiel, das „Spiel des Lebens“ heißt. Es ist ein Brettspiel, bei dem die Mitspieler mit ihren Autos durch ihre Biografien fahren. Je nachdem, ob ein Mann oder eine Frau spielt, sitzt in diesem Auto eine rosa oder eine hellblaue Figur am Steuer. Und je nach Kinderzahl sitzen entsprechend viele geschlechtertypisch gefärbte MitfahrerInnen auf der Rückbank.

Mein Sohn hat das Spiel zu seinem 9. Geburtstag bekommen. Auch ich habe es in diesem Alter gespielt, so wie die meisten Menschen, die ich kenne. Ich wünschte, ich hätte damals besser aufgepasst.

Das Spiel hätte mir eine Warnung sein können … Hier lest Ihr weiter

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

… da habe ich ja als Schreiberin so meine Zweifel. Auf Wangerooge, im jüngsten Wünsche in Worte fassen-Workshop, haben mich die Bilder der Kursteilnehmer allerdings wieder überzeugt: Soviel Neujahrs-Glück, Kraft, Energie, Vertrauen, Zielstrebigkeit, Bereitschaft und Offenheit strahlte aus den Collagen, dass ich sicher bin: Für die Frauen und den Mann, die hier Visionen und Ziele für 2018 entwarfen, wird es ein spannendes und erfülltes, ja, einglückliches Jahr werden. 

Das Antlitz der schönen Insel unterstützte unsere gemeinsame Arbeit. Wangerooge ist ein idealer Ort, um …. Weiterlesen auf meiner neuen Website www.schreiben-zur-selbsthilfe.com