Archiv der Kategorie: Familie und Schreiben

„Double Digit Dude“ – Oder: „Hilfe, mein Sohn ist schon zehn“

Mein Sohn ist seit wenigen Tagen zehn Jahre alt. Kein Teenager, das ist er erst mit thir-TEEN, aber im zweistelligen Alter angekommen: ein „Double Digit Dude“, eben.

Noch drei Jahre ist er ein Kind. Und jetzt muss ich etwas beichten. Die Mutter, also ich, möchte, dass er das, also ein Kind, noch ziemlich lange bleibt.

Ganz anders Max: „Ich hab Dich bald eingeholt“ Mehr

Best dog ever

Dieser Blog ist all den HundefreundInnen gewidmet, die mir in den vergangenen Monaten aufmunternde Mails geschrieben haben. Ihr bekommt heute das überfällige Update über das Leben mit Frieda, unseren Labradoodle. MEHR

 

Das Spiel des Lebens hat zwei „Happy End“

Es gibt dieses Spiel, das „Spiel des Lebens“ heißt. Es ist ein Brettspiel, bei dem die Mitspieler mit ihren Autos durch ihre Biografien fahren. Je nachdem, ob ein Mann oder eine Frau spielt, sitzt in diesem Auto eine rosa oder eine hellblaue Figur am Steuer. Und je nach Kinderzahl sitzen entsprechend viele geschlechtertypisch gefärbte MitfahrerInnen auf der Rückbank.

Mein Sohn hat das Spiel zu seinem 9. Geburtstag bekommen. Auch ich habe es in diesem Alter gespielt, so wie die meisten Menschen, die ich kenne. Ich wünschte, ich hätte damals besser aufgepasst.

Das Spiel hätte mir eine Warnung sein können … Hier lest Ihr weiter

Gute Vorsätze, Hunde und heilsame Drogen

In diesem Moment müsste ich die Literatur für eine überfällige Broschüre auflisten, damit ich sodann meiner Tochter Frühstück machen und danach meinen Sohn wie ausgemacht bei seinem Freund abholen kann.

Und was tue ich statt dessen? Ich schreibe Euch diesen Blog-Beitrag. Nicht, weil ich mich vor irgendeiner meiner Pflichten drücken wollte – ich freue mich auf die fertige Broschüre, Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag und meinen Sohn will ich natürlich auch nach Hause holen.

Ich schreibe, weil ich muss.  Es ist meine Droge. „Wenn Sie nicht täglich schreiben, sammelt sich das Gift der Wirklichkeit in Ihnen, und Sie beginnen zu sterben oder durchzudrehen. Oder beides“, sagt Ray Bradbury, Bestseller Autor. Recht hat her.

Zum Glück ist Schreiben eine heilsame Droge.

Dazu kommt, dass ich vor Jahresende noch das idyllische Hundebild zurecht rücken will, das ich im vergangenen Beitrag gezeichnet habe. Bevor Ihr Euch alle (zum Beispiel K. aus H.) sofort einen Hund anschafft. BITTE HIER WEITER LESEN

 

Geschichten, die das Leben schreibt

Thanksgiving ist zwar schon ein paar Wochen vorbei, aber etwas von der verordneten Dankbarkeit ist in mir geblieben. Tatsächlich will ich diese Gewohnheit weiter üben, und nach und nach meine alten Prägungen überschreiben. Ihr wisst ja: Unsere Gene lassen uns Segnungen schnell vergessen, während sie negative Erlebnisse in uns einbrennen wie Brandzeichen auf Pferderücken. Damit wir die Stelle im Wald auch ja meiden, an der wir ganz, ganz, ganz früher beinahe vom Säbelzahntiger zerfleischt worden wären.

Heute habe ich daher zuerst die Todesanzeigen gelesen. Ja, es ist soweit, Frau Schreiber blättert die Tageszeitung von hinten durch, wie meine schon immer achtzigjährige Großtante mit dem Dutt es tat, aus dem – einmal aufgedröselt – weiße Haare bis zum Po herunterflossen. Und diese Erinnerung an die fließenden Haare hat sich eingemeißelt, da ich hinter dem Haarschleier auch einen unbedeckten Po erblickte, als ich achtjährig in ihr Badezimmer stürmte. Für meine Großtante eine Katastrophe. Wir haben dann über Scham gesprochen und ich entdeckte, wie schnell sich eine Kluft zwischen Generationen auftut und wieder schließen kann.

Aber das ist eine andere Geschichte. Geschichten – das ist das Stichwort, auf das ich eigentlich hinaus wollte. „Er begann als Geschäftspartner und wir nehmen jetzt Abschied als Freunde. Ciao“, schreibt ein Giovanni heute in der Todesanzeige über einen Klaus. Er hat ein Bild von einem Segelboot in die Traueranzeige gesetzt. Ich spüre den berühmten Kloß in meinem Hals – nicht nur, weil ich seit gestern linksseitig dicke Mandeln habe. Meine Neugier ist geweckt: Was haben Giovanni und Klaus miteinander erlebt? War Klaus etwa einst ein schnittiger Ex-Matrose, mit blondem Schopf und Seitenscheitel, als er zu Giovanni in die Pizzeria kam, vorzüglich aß und sagte: In diesem Lokal sollte ganz Bremen essen! Ich will Deine Pizza berühmt machen“? Und hat sich dann eine Partnerschaft entwickelt und daraus eine Restaurantkette, mit einem Namen und Gerichten, die heute in aller Munde sind? Nun, so war die Geschichte sicher nicht.

Aber das ist es, was passiert, wenn ich mich anrühren lasse von den Danksagungen der Menschen, die miteinander gelebt haben und bis in den Tod verbunden sind.

„Es wird aussehen, als wäre ich tot, und das wird nicht wahr sein. Und wenn Du Dich getröstet hast wirst du froh sein mich gekannt zu haben … Und Deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, dass du den Himmel anblickst und lachst.“ Antoine de Saint-Exupéry

Schon beim Lesen dieses Spruchs, der im Weserkurier vertikal neben den Traueranzeigen platziert ist, weiß ich: Diesen Vers möchte ich ans Ende meines Memoirs stellen. Denn beim Schreiben über Leerstellen meiner Kindheit hatte ich meine Mutter neu lieben gelernt, so dass ich dieses Jahr in den Himmel schauen kann und ihr zulächle. Und sie lächelt zurück.

Es sind zu viele Geschichten in der Tageszeitung, als dass ich Euch in diesem Blog alle meine Interpretationen erzählen könnte. „Die Kugel rollt nicht mehr. Wir trauern um unseren Freund … . Deine … Traumtänzer“ oder „Warum? Mit dem Fahrrad über die Alpen war Dein größter Traum. Am Morgen noch viele Worte von Dir …“ und „Papi, ich danke Dir für Alles, was Du mir geschenkt, gegeben und mich gelehrt hast. Ich hoffe, es ist schön bei Dir, wo immer Du jetzt auch bist. …“.

Und dann bedanken sich da etwa Eltern, die schon zwei Kinder haben, für zwei weitere: „Manchmal beschenkt einen das Leben reicher, als man es sich erträumt: Lasse Christopher (2.600 g) und Michel Henry (2460 g).“

Ein besseres Schlusswort kann es für heute ja wohl nicht geben. Eure Birgit Nur noch dies: Wer eigene Geschichten in wohltuender Runde schreiben will, ist herzlich eingeladen zum monatlichen Schreibsalon am Mittwoch, 17.1.17, 18.30 bis 21.30, in der Manufaktur am Emma-Platz, Straßenbahnlinie 6, neben Knigge.

Wie Fron*-Dienste froh machen können

Morgens, halb sieben in Deutschland: ein Berg Porzellanschälchen, schön klebrig vom warmen Morgenbrei, tiefe – einst weiße – Teller rot fleischig gesprenkelt von der Bolognese, die mal drauf war, dazwischen ein paar steinharte Nudeln vom Vortag, Kaffeegläser, an deren Wand sich die Milchhaut wie bräunlicher Schorf abgelagert hat …

Ich will Euch nicht das Gruseln beibringen, obwohl das amerikanische Importfest Halloween dazu einlädt. Sondern erzählen, wie ich meine morgendliche Strafarbeit in der Küche mit poetischer Kompetenz in eine lustvolle Tätigkeit umgewandelt und noch dazu eine Erkenntnis gewonnen habe.

Zum Hintergrund: Ich habe morgens selten schlechte Laune, es sei denn, ich muss noch im Halbschlaf die Küche aufräumen, Mülleimer säubern und Essensreste aus Tellern schaben. Wieso immer ich?, frage ich mich. Warum können die Kinder die Teller nicht abspülen? Und wo ist eigentlich mein Mann?

Und eine Nörgelei nach der anderen reiht sich in eine lange Schlange von Nörgeleien ein, die meist eine ebenso lange Schlange Gemecker oder Gejammer nach sich zieht: „Die Tochter von X muss das auch nie machen“, „Ich hab aber meinen Teller abgespült!“ „Ich muss immer viel mehr helfen als mein Bruder/meine Schwester“. Und dann stehe ich am nächsten Morgen wieder vor einem Berg Porzellanschälchen, Kaffeegläsern, Tellern …

Vielleicht wollte heute ja ein guter Traum aus der Nacht noch zu ende geträumt werden, vielleicht hatte ein Teil von mir auch keine Lust mehr, sich zu ärgern, auf jeden Fall entspann sich in meinem Kopf wie von selbst diese Geschichte, die sich dann – zu meiner große Überraschung – sogleich in Realität verwandelte.

„Frau Schreiber kommt morgens gut gelaunt  in die Küche, denn sie freut sich schon auf ihre Pflichten: Spülmaschine aus- und einräumen, Spüle säubern, Boden fegen, Mülleimer leeren, säubern, dann Brote schmieren, Wasserflaschen füllen, Hund füttern etc. Doch zunächst: Kaffee kochen. Während er auf dem Herd brodelt, öffnet sie rückenschonend (gerader Rücken, kein Hohlkreuz, Knie über den Füßen) die Spülmaschine, verstaut das saubere Geschirr andächtig in Schränken und Schubladen. Mit Sorgfalt sucht sie sich die Plätze für jedes einzelne Stück aus, stapelt die geliebten ostfriesischen Tassen vorsichtig übereinander – weit weg von Kinderhänden ins oberste Schrankfach. Schön sieht das aus, wie die roten Rosen von den Tassen blühen, während rechts daneben die blauen Teller von Tante A. schon auf den Nachmittagskuchen warten: Vielleicht Apfel mit Sahne?“

Jetzt kommt der wichtigste Teil der Geschichte:

„Wie wundervoll“, denkt die zufriedene Mutter und Ehefrau, dass ich so ganz allein bestimmen kann, wo jedes Teil seinen Platz findet. Niemand sonst, der die Ordnung in den Schränken durcheinander bringen konnte. Jeder Deckel, jedes Utensil findet den Ort, den ich ihm zugedacht habe (und ich muss später nicht danach suchen). Und: Ich freue mich als erste und ausgiebig über die leeren, sauberen Flächen in unserer Wohnküche. Einen Moment hält der Tag inne. Alles auf Anfang. Ganz bewusst genieße ich die Vorstellung, dass ich es war, die Platz dafür gemacht hat, damit meine Familie wieder neue, lebendige Spuren hinterlassen kann.“

Ihr werdet es mir vielleicht nicht glauben – aber an dieser Stelle fühlte ich mich vom Leben beschenkt. Ich war dankbar, dass ich eine Familie habe mit drei, plus Hund vier, mich eingeschlossen fünf Wesen, die mir täglich Arbeit machen. Eine oft ungeliebte Arbeit, die ich heute in neuem Licht sah.  

Im Coaching nennt man ein solches Umdeuten von unangenehmen Situationen Reframing: Dazu sammelt man ungewöhnliche, manchmal auch komische, immer aber positive Aspekte oder Gründe für eine Situation, die einen irritiert, ärgert, nervt. Und oft passiert Folgendes: Die eigene Lage empfindet man gleich als angenehmer, kann ihr vielleicht sogar etwas abgewinnen und sie in Zukunft meist besser für sich gestalten.

Ich glaube, poetische Kompetenz kann genau dasselbe bewirken, nur macht sie mir mehr Spaß. Poetische Kompetenz bedeutet ja, dass wir eine andere, tiefere Dimension vom Dasein erleben und darüber sprechen, Geschichten erzählen oder schreiben. Sie bedeutet, dass wir Zwischentöne hören, Licht am Ende des Tunnels sehen und auf den Regenbogen schauen, wenn es gedonnert hat. Mit poetischer Kompetenz finden wir auch einen Ausdruck  dafür, dass unser Leben einen Sinn, eine Bedeutung hat, für die wir im Alltagstrott meist keinen Blick, geschweige denn Worte haben.

Natürlich fragt sich ein unverbesserlicher Teil von mir, wie hoch der Geschirrberg sich in Zukunft türmen wird. Doch ich bin zuversichtlich, dass ich mich an meine kleine Story erinnern werde und daran, dass ich meine Fron heute in Freude verwandelt konnte.

*Aus dem Wörterbuch:

Fro̱n
Substantiv [die]
1.GESCHICHTE
körperliche Arbeit als Dienstleistung für den Lehnsherrn.
2.gehoben, übertragen, abwertend
eine als Last empfundene Arbeit.
„Wenn man keine freie Zeit mehr hat, wird die Arbeit zur Fron.“

„Montagshund“ oder: „Die Qualität der Gedanken“

Ein passender Titel für diesen Blogtext wäre auch: Routinen sind dazu da, gebrochen zu werden.  Ihr ahnt es schon: Irgendetwas ist nicht rund gelaufen, und die Schreiberin versucht sich wieder einmal in Schadensbegrenzung.

Wobei: Geplant war, dass ich mich in diesem Blog mit dem Thema Grenzen beschäftige. Was sind gute Grenzen, was sind notwendige Grenzen, wann schaffen Grenzen ein Gefängnis  – und können sie womöglich auch Freiheit bedeuten? Diese Fragen lassen sich innerpsychisch bis territorial und international betrachten – und das tue ich jetzt – rebellisch wie ich bin – im Hintergrund, während ich Euch über meine aktuellen Herausforderungen erzähle.

Meine Familien- und Arbeitsroutinen sind gerade in Auflösung begriffen; das bedeutet: viele Grenzen, die mir üblicherweise Struktur geben, sind gefallen.

Zum Beispiel morgens: Normalerweise obliegt das morgendliche Kinder-in-die Schule-Schicken meinem Mann, aber der ist weit, weit weg, auf Recherche. Meine lebensnotwendigen Morgenseiten fallen im Augenblick weg, dafür eile ich nach der Kinder-Verabschiedung mit unserem Hund zum See. Das geht entweder mit der S-Bahn, mit dem Leihauto (aufs Rad, Auto von Leihstation holen, Hundekiste rein, Hund rein, Frau rein, los) oder mit dem Fahrrad und Anhänger (Anhänger an Fahrrad, Hund in Anhänger, Frau auf Rad  … ). Letzteres ist Schwerstarbeit für mich, da Hund und Anhänger zusammen sicher mehr als 40 Kilo wiegen.

Normalerweise arbeite ich morgens auch am besten. Aber nach der Hunderunde muss Hundi erstmal gereinigt (Schlauch an, Hund in Schüssel, gut schrubben, gut abtrocknen …) und gefüttert werden, dann falle ich hundemüde in den Sessel. Wenn mein Körper sich wieder rühren mag, ist mein Kopf noch im Leerlauf, der Magen knurrt und ich muss dringend frühstücken.

Ich weiß, das kann Frau auch nebenbei erledigen, habe ich die letzten Tage auch versucht: In der S-Bahn gab’s Coffee to go und Brötchen, dito im Auto, nur heute habe ich dafür Magengrimmen.

Normalerweise gehe ich zweimal die Woche morgens zum Sport, damit mein Rücken die Schreibtischtage einigermaßen wegsteckt. Abends bin ich zu Aktivitäten meist zu k.o. und die Abendroutine – Abendbrot, Zähneputzen überwachen, Sohn ins-Bett-Bringen, obliegt ohnehin traditionell mir.

Doch auch beim Thema Sport hat Hundi einen Strich durch die Routine gemacht:  Hundi bekommt ihre neuen Zähne und nagt daher alles an, was nicht wegläuft. Also auch Treppenstufen, Stuhlbeine, Schuhe, Tischtennisschläger (meines Sohnes), Flip Flops (meiner Tochter), und zuletzt eben auch ihre eigene Schlafbox.

Die Theorie meiner Freundin M., dass mein Hund wegen seiner Labrador-Gene ein Allesfresser bleiben wird, verkrafte ich nicht und muss sie hiermit vehement zurückweisen. Jetzt lässt sich auf jeden Fall die Hundebox nicht mehr verschließen, so dass Hundi nicht mehr gefahrlos allein zu Hause bleiben kann, wenn ich mal eine Stunde sportlich sein will.

Fazit: Geliebte Routinen sind hinfällig, notwendige Begrenzungen nicht mehr existent und wichtige Entfaltungsräume futsch: Meine Schreibzeiten und mein Sport. Und damit auch: Meine gute Laune.

Meine Freundin G. hat mir gegen meinen Frust ein Rezept verraten. Sie rät: „Wenn das Leben nicht gut läuft, verbessere die Qualität Deiner Gedanken.“

Mein erster Gedanke nach dieser Äußerung: „So ein Quatsch.“

Doch in Ermangelung einer Alternative habe ich dann die Qualität meiner Gedanken mühevoll angehoben. Statt: Blödes Hundi und verflixter Tag denke ich nun: „Wenn alte Grenzen fallen, sind neue Perspektiven und Routinen nötig.“

Also habe ich mir für heute und morgen ein Auto gemietet (ein Luxus, zugegeben), in dem ich Hundi lasse, wenn ich gleich eine Stunde Sport treibe. Das Auto wird auch morgen früh vor der Tür stehen und ich freue mich darauf, wohlgemut an den See zu fahren, vielleicht selbst eine Runde zu schwimmen und mich am Toben meines Hundes zu freuen, bevor ich dann mit Hundi im Café sitze, meine Morgenseiten schreibe und meine gute Laune pflege.

Darüber hinaus tröstet mich folgender qualitativ hochwertiger Gedanke:

„Es hätte schlimmer kommen können“.  So wie neulich am Sonntag, als Hundi in unbeobachteten zehn Minuten die Betonsäcke angenagt hat, die wir vorübergehend im Flur gelagert hatten. In der mit Notfällen gefüllten Tierklinik hörte ich mich dann eine Viertelstunde später diesen tragikomischen Satz sagen:

„Wissen Sie vielleicht wie schnell Beton im Bauch eines Hundes hart wird?“

Der Blick der Arzthelferin verriet, dass sie sich zeitgleich mit mir dicke scharfkantige Mauerteile im weichen Gedärm meines Hundes vorstellte …  Und zwei Minuten später waren wir im Sprechzimmer.

Eine Stunde später standen wir wieder am Eingangstresen und die Arzthelferin und ich lächelten uns entspannt an: Der Magen von Hundi war wieder schön leer.

Womit auch gesagt wäre, wie es zum Titel dieses Blogs kommt: „Montagshund“ (den ich trotz allem fast so lieb habe wie Kinder und Mann). A propos Mann: Mitte nächster Woche ist dieser wieder im Lande und die alten Routinen greifen wieder … Und das ist nun wirklich der qualitativ beste Gedanke dieses Morgens.

Vielleicht nehmt Ihr meine Erfahrung als Schreibanregung, nur fünf Minuten, gleich als nächstes: Wo und wie könntet Ihr die Qualität Eurer Gedanken verbessern – und  Euch neue Freiheiten und bessere Laune verschaffen?